ErsatzNeubau Clubhaus
FC Aegeri

Architektur                      B+B Planer AG, Oberägeri

Baumanagement          ---

Bauherrschaft               Gemeinden Unter- und Oberägeri

Aufgaben                        Machbarkeit, Vorprojekt, Bauprojekt,

                                          Kostenvoranschlag

Baubeginn                       Herbst 2023 

Fertigstellung                Winter 2024

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Nord-West

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Süd-Ost

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Die Fassade wird mit einer strukturierten, vertikal verlaufenden, attraktiven Holzschalung erstellt, welche die Raumaufteilung im Innern widerspiegelt und das lange Gebäude horizontal und vertikal unterteilt.
Das Gebäude steht auf einer Bodenplatte aus Beton, und der Hauptzugang wird mit Sichtbeton erstellt. Die übrige Tragstruktur mit Aussen- und Innenwänden, Decken und Dächern sind aus Holz.

1. Ausgangslage
Der im Jahre 1948 gegründete FC Aegeri ist in den letzten 20 Jahren stark gewachsen. Die Zahl der Mitglieder wuchs von 303 Mitgliedern (davon
174 Junioren) auf 644 Mitglieder (davon 360 Junioren).
Heute zählt der Verein 29 Mannschaften.
Das im Jahre 1976 eingeweihte, eingeschossige Clubhaus umfasst vier Herren- und eine Damengarderobe.
Im Jahr 2000 wurde das Clubhausrestaurant mit einem Anbau erweitert. Das bestehende Clubhaus entspricht nicht mehr den heutigen
Anforderungen. Die Kabinen und Duschen sind zu klein, die Verkehrswege der Spieler und der Gäste kreuzen sich, die Duschen umfassen keine Lüftung, die Restaurantküche ist zu klein, und die Gebäudehülle erfüllt die heute geltenden
energetischen Vorschriften nicht mehr. Zudem wären aufgrund der Spielfeldanpassung auf die Normgrösse Anpassungen an der Tribünenanlage
notwendig.
Im Rahmen der Projektierung für die Erweiterung des Rasenspielfeldes Chruzelen hat der FC Aegeri eine Projektstudie für den Ersatz des Garderobengebäudes mit Tribüne ausarbeiten lassen. Das Bauprojekt wurde darauf aufbauend weiterbearbeitet.

2. Bauprojekt
Das Bauprojekt sieht vor, dass die neuen Raumbedürfnisse auf zwei Geschosse aufgeteilt werden.
Im Erdgeschoss befinden sich Clubhausrestaurant, Küche mit Lager- und Kühlräumen, Haustechnik, WC-Anlagen, Kasse und Materialräume.
Die gedeckten Aussensitzplätze sind längs des Platzes oberhalb der zwei Sitzstufenreihen angeordnet. Gegen den Werk- und Ökihof gerichtet befinden sich weitere Aussensitzplätze.
Im Obergeschoss befinden sich neun Spielerinnen- und Schiedsrichter-Garderoben, der Massage- und Waschraum, das Büro für Spiko und Vorstand sowie eine Tribüne mit Aussensitzplätzen.
Das Gebäudevolumen wurde bewusst in Richtung Werk- und Ökihof verschoben, damit das neue Clubhausrestaurant näher am Kunstrasenspielfeld Rankhof liegt. Insgesamt werden 15 Parkplätze aufgehoben.


3. Umwelteinflüsse
Der Neubau ist als Holzsystembau ab Betonfundamentplatte geplant. Durch den geplanten Anschluss an den Holzwärmeverbund wird der zeitlich stark schwankende Wärmebedarf ideal abgedeckt und die komplette Wärmeenergie aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen.
Das Clubhaus und die Garderoben werden in den Wintermonaten (von Mitte November bis Februar) nur selten genutzt. Die Heizungs- und
Lüftungssteuerung erfolgt gezielt über eine programmierbare Steuerung. Abgestimmt auf den Spielbetrieb werden die Räume und Garderoben in den Heizperioden nur für die effektive Nutzungsdauer geheizt. Mit einer normgerechten Wärmedämmung und der erneuerbaren Wärmeerzeugung
kann eine sehr gute ökologische Gesamtwärmeenergiebilanz erreicht werden.

Die Wärmerückkopplung bei den Wärmequellen wird gewährleistet. Auf die baustoffökologischen Aspekte wird ein besonderes Augenmerk gelegt.
In Anlehnung an das «Minergie A Eco»-Label werden nur für die Umwelt unbedenkliche Werkstoffe verbaut. Zudem kann die Energie der Photovoltaikanlage direkt genutzt werden. Die PV-Anlage wird durch die Gemeinde Unterägeri alleine betrieben. Daher werden die Kosten für die
PV-Anlage, wie auch die Anlagen für die Elektromobilität auf dem öffentlichen Parkplatz in einem separaten Budget für das Jahr 2024 aufgenommen.

Bei der Umgebung wird ein Teil der versiegelten Parkfelder aufgerissen und durch unversiegelte, sickerfähige Beläge ersetzt, und es werden neue, schattenspendende Bäume gesetzt. Für die Elektromobilität (Auto und Velo) sind Ladestationen vorgesehen. Weiter ist ein Ausbau der Veloabstellanlage eingeplant.

Ansicht vom Fussballplatz Richtung Werkhof

An der westlichen Fassade wird der Hauptzugang zum Gebäude sein. Dieser wird durch einen «Gebäudeeinsprung» in der Fassade gekennzeichnet. Der
Haupteingang führt durch einen offenen Eingang durch das Gebäude hindurch, exakt auf die Platzmitte der «Chruzelen». In diesem Bereich werden auch die
Fussballmannschaften bei Spielbeginn auf den Platz einlaufen, wie in einem Stadion.